Monatsarchiv: März 2011

Das hier, das ist das eigentliche Problem

„Kein Tag vergeht mehr, ohne dass der mediale Äther dieser Nation verseucht wird mit den immer selben, nervtötenden Exempeln antiker Denk-, Glaubens- und Verhaltensweisen: Hier ein Irrer, der sich in Bagdad, dem Jemen, Jerusalem oder sonst wo in die Luft gesprengt hat. Dort ein Durchgeknallter, der Israel vernichten will, und zu allem Überfluss noch Präsident von irgendeinem Wüstenstaat ist. Jugendbanden, die unsere Städte malträtieren; Deutsche, die zum Islam konvertieren und plötzlich in „heilige Kriege“ ziehen; Frauen, die freiwillig oder gezwungenermaßen – wen interessiert das noch? – in Ganzkörperkäfigen in die Öffentlichkeit gehen; Ehrenmorde alle paar Wochen, und das sind nur die bekanntgewordenen; Bräute, die aus Hinteranatolien importiert werden und Zeit ihres Lebens kein Wort deutsch lernen; ganze Stadtteile, die vermodern und vergammeln und an der Unzivilisiertheit ihrer Eroberer ersticken! Dazu die ständige Extrawurst-Mentalität vieler hier lebender Moslems: der eine will sein eigenes Gebetszimmer in der Schule; der nächste fühlt sich von Schweinefleisch in der Kantine persönlich angegriffen; ein anderer meint, es brauche nach Geschlechtern getrennte Schwimmbäder; und wieder ein anderer will, dass deutsche Supermärkte ihre Nahrungsmittel als „halal“ kennzeichnen. Und wenn es das nicht ist, dann sind sie eben beleidigt. Wegen diesem, wegen jenem, wegen trallala. Aber Hauptsache: beleidigt.“

Frank Furter

Quelle:
http://www.pi-news.net/2011/03/die-islamisierung-ist-langst-im-gange/#more-183441

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Die Privatisierung des Länderfinanzausgleichs

„Die Basis des Bürgeraufruhrs, der nun die Grünen an die Macht gebracht hat, bildet nicht gesellschaftlicher Reformwille, sondern Langeweile. Es ist kein Zufall, dass sich unter den Stuttgart-21-Aktivisten neben Studenten und Rentnern, die eh‘ nicht so recht wohin mit ihrer Zeit wissen, in erstaunlicher Anzahl die 45-jährige Hausfrau aus der Villa mit Hanglage einfand, um kurz vor den Wechseljahren noch einmal die Aufregung der Aufruhrs zu spüren. Kaum etwas ist ja erregender als die Wonnen der Unangepasstheit, das machte schon immer die besondere Verführungskraft der linken Ideenwelt aus. Man fühlt sich gleich so erfrischt und verjüngt, wenn man für das Gute kämpft und dabei das Blut des heiligen Zorns in den Schläfen spürt.“

Jan Fleischhauer

Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,753544,00.html

Keine Zukunft den Oberstudienräten

„Wenn Merkel also jetzt die richtige Karte zieht und es ihr erstens gelingt, ihre Partei energiemäßig hinter sich zu bringen, wird sie zweitens die Chance bekommen, den Bürgern zu zeigen, daß die von den Grünen bewußt geschürten Ängste vor der Atomapokalypse auf Dauer keine Zukunft haben, sondern allein eine rationale Energiepolitik mit Augenmaß. Also eine Politik, die nicht unterschlägt, daß Deutschland als hochentwickeltes Industrieland nicht von grünen Ideologen regiert werden kann. Von Leuten zudem, deren Populismus und opportunistisches Trittbrettfahren auf jeden irgendwie „wutbürgerbewegten“ Zug offenkundig ist.“

Ingo Langner

Quelle:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_anfang_vom_ende_fuer_die_gruenen/

Tsunami der Ökosozialisten

„Das ist kein Ergebnis rationaler Entscheidungen von Wählern, sondern die Folge eines grünen Medien-Tsunamis, der seit zwei Wochen über uns alltäglich einherbricht und die Angst vor einer drohenden Katastrophe in Japan schürt und die bereits stattgefundene mit 10.000en von Toten und 100.000 Obdachlosen fast ignoriert. Die ARD etwa hat sich geweigert Spendenaufrufe von Präsident, Kanzlerin und Hilfsorganisationen zu veröffentlichen. Es sind aber die etablierten Parteien, die die grünen Ökosozialisten hoffähig gemacht haben, weil sie Stück für Stück deren politische Positionen übernommen haben, ohne sie einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Und es ist der Medienmainstream, der diese Wirkung seit Jahren verschärft, indem er eine ergebnisoffene Diskussion nicht zulässt und kritische Positionen nicht einmal ignoriert oder tabuisiert.“

Euckenserbe

Quelle:
http://fdogblog.wordpress.com/2011/03/27/der-grune-tsunami/

Mit der Scharia gibt es keine Demokratie

„Die Bruderschaft hat ein politisches Programm: die Umsetzung der Scharia in der ganzen Welt, beginnend in den muslimischen Ländern, und wir wissen, was die Scharia ist. Die Gläubigen behaupten, dass sie perfekt ist, weil es Gottes Wille ist, und ist daher ohne Änderung und ohne Kritik anzuwenden. In der globalen Politik verfolgt die Bruderschaft eine Jihad-Theologie. Wie gefährlich ist die Bruderschaft? Sie ist sehr gefährlich, denn sie hat sich eine westliche Sprache angeeignet, um den Westen zu unterminieren. Ihr Ziel ist es, die Moderne zu islamisieren, nicht den Islam zu modernisieren.“

Bat Ye’or
Autorin und Historikerin, in Ägypten als Jüdin geboren

Quelle:
http://www.pi-news.net/2011/03/historikerin-bat-yeor-zur-revolution-in-agypten/

In der Krise für die Freiheit

„So wie es die Moderne ohne Geldwirtschaft und die Demokratie ohne Kapitalismus nicht gibt, so ist auch die Freiheit nicht ohne Krisen zu haben. Krisen fordern zur Selbstvergewisserung heraus. Sie nötigen uns und geben uns zugleich die Chance, das Verhältnis von politischer, wirtschaftlicher und individueller Freiheit neu auszutarieren. Eine tragende Verbindung dieses Dreigestirns ist allerdings die Verantwortung, um die kein Individuum langfristig herumkommt. Das Wissen und die Erkenntnis dieser Zusammenhänge würde den politischen und wirtschaftlichen Akteuren gut zu Gesichte stehen. Darin liegt die Chance, aus der Krise zu lernen und die Freiheit als Tätigsein zu begreifen.“

Ulrike Ackermann

Quelle:
http://www.ulrike-ackermann.de/FAZ%20Freiheit%20in%20der%20Krise.pdf

Politesoterisches Getue

„Ich empfinde diese Versammlungen von Kerzen haltenden Betroffenen, die mit dräuendem Präsenzgebaren ihren Unmut ausdrücken, als unangenehm. Dabei gelten solche Veranstaltungen im öffentlichen Raum als Muster von Zivilcourage in der Jung-BRD, ob es nun um AKW-Abschaltungen, Friedensforderungen, bedrohte Völker oder irgendwelche Ernährungsfragen geht. Letztens kam der hysterische Schrei nach Kraftwerksstillegung lange vor einer Solidaritätsbekundung mit den leidenden Japanern!

Vermutlich ödet mich an, daß es sich dabei um wohlfeiles Freilufttheater handelt: Es braucht dazu gerade keinen Mut, es besteht keinerlei Risiko, und vermutlich macht sich kaum jemand etwas daraus, nicht mal die Adressaten des Protests. Zu wenig Leidenschaft, schon gar keine Militanz, statt dessen artige Bürgerlichkeit mit intellektuellen Akzenten und ein bißchen Satire-Witzigkeit. Diese Happenings der Dauerethiker, Vollwertkostler und am eigenen Gewissen so Satten dienen wohl eher der Selbstvergewisserung einer politisch narzißtischen Rechthabergemeinde im Schulsprechergestus.“

Heino Bosselmann

Quelle:
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57ce8654d9a.0.html